Rauchen verboten!

Dezember 30, 2007

Ich weiß ja echt nicht, wieso geschätzte 80% der Leute im Rettungsdienst rauchen, aber Eines ist gewiß. Ab dem 1.1. gibt es – zumindest in der Theorie – ein Problem. Bei den Krankenhäusern wird es nämlich in der Regel so gehandhabt werden, dass das Rauchen auf dem gesamten Klinikgelände untersagt werden wird. Also wird es entweder so sein, dass gegen das Gesetz verstoßen wird und weiterhin an den gewohnten Plätzen “Die Kurze danach” durchgezogen wird oder, dass die Raucher dann irgendwo im Stadtgebiet stehen bleiben (und somit das Gesetz nicht missachten), was aber dann dazu führen dürfte, dass es ein supertolles Bild gibt, wenn die Sanis am Straßenrand stehen und eine rauchen. In der Regel ist man ja darauf bedacht ein einigermaßen positives Bild von sich und seiner Organisation zu vermitteln, welches durch die Raucherei evtl. Schaden nehmen könnte.

Auf jeden Fall werden wir sehen, wie sich die ganze Sache entwickelt und man kann eigentlich nur Eines mit Gewissheit sagen… der letzte Zug ist in der Sache noch nicht inhaliert…

P.S. Wie ist es eigentlich an Silvester? Um 24 Uhr rauchfrei oder nicht?

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20 Comments Add your own

  • 1. koww  |  Dezember 30, 2007 at 9:51

    [..]Wie ist es eigentlich an Silvester? Um 24 Uhr rauchfrei oder nicht?[..]

    Hab ich gestern zufällig im Radio gehört: “Die Ordnungsbehörden werden in der Silvesternacht ein Auge zudrücken, aber ab 1.Januar dann mit voller Härte durchgreifen.”
    Im gleichen Atemzug heißt es aber auch: Die Behörden hätten gar nicht genug Kräfte um das Gesetz zu kontrollieren.
    [..]kann nur Eines mit Gewissheit sagen… der letzte Zug ist in der Sache noch nicht inhaliert…….[..] das denk ich auch

    Antworten
  • 2. torschtl  |  Dezember 30, 2007 at 10:26

    danke für die schnelle klärung dieser frage *erstmal auf den balkon verschwind*

    Antworten
  • 3. cohen  |  Dezember 30, 2007 at 10:50

    ein problem das sich mir nicht nicht stellt. brennt in der hölle raucher :D

    Antworten
  • 4. slasher006  |  Dezember 31, 2007 at 1:41

    Diskriminierung ist schon eine schlimme Sache. Warum sind Nichtraucher so intollerant Rauern gegenüber? Und wieso reagieren Nichtraucher geradezu militant auf Raucher, nur weil sie jetzt Rückenwind durch ein Gesetz bekommen? Ich stelle Nichraucher doch auch nicht auf eine Stufe mit den **hierbeliebigeTerrororganistationeinsetzen**.
    Ich möchte mal wissen wieviele Raucher im Bundestag sitzen und für das Gesetz gestimmt haben.

    Hmmm…. Schon eine perverse Welt in der wir leben…

    Schönes Leben noch.

    Antworten
  • 5. torschtl  |  Dezember 31, 2007 at 4:05

    wirst shcon nicht dran sterben :)

    Antworten
  • 6. cohen  |  Januar 1, 2008 at 12:30

    >Diskriminierung ist schon eine schlimme Sache. Warum sind Nichtraucher so intollerant Rauern gegenüber?<

    Weil Raucher ja so tolerant gegenüber Nichtraucher sind.

    Antworten
  • 7. slasher006  |  Januar 1, 2008 at 3:45

    Ich diskriminiere keine Nichtraucher. Aber ich könnte wenn ich wollte. Mach ich aber nicht. Warum auch? Da hab ich nix von. Aber scheinbar haben Nichraucher das Recht für sich gepachtet auf den Rauchern herumhacken zu dürfen (und das jetzt auch legal).
    Aja, irgentwann war es auch mal legal Juden zu diskriminieren. Oder die eigenen Landsläute zu Verraten (DDR). Eine Schande ist das. Und eine Ironie.
    Aja ich bin mir bewusst das es schädlich ist und aufhören will ich auch.. Wenn ichs mal geschaft habe hacke ich dann aber bestimmt nicht auf den Rauchern herum.

    Antworten
  • 8. slasher006  |  Januar 1, 2008 at 3:50

    Und bevor es streitigkeiten gibt: Nein, ich setzte NICHT die Nichraucher auf eine Stufe mit Nazis und IMs. Der Komentar ist absichtlich überspitzt und Sarkastisch zu verstehen.

    Antworten
  • 9. slasher006  |  Januar 1, 2008 at 3:52

    Aber Nachdenken ist besser als Schwarz-Weiß denken. ;-)

    Antworten
  • 10. koww  |  Januar 1, 2008 at 4:48

    hallo @torschtl,
    hab da was interessantes für dich gefunden:

    Urteil des BAG

    Allgemeine Rauchverbote sind erlaubt, allerdings bei Wahrung der Verhältnismäßigkeit: Der Arbeitgeber darf nicht das Ziel verfolgen, Raucher zu schikanieren oder zu bekehren – er muss die freie Entwicklung ihrer Persönlichkeit schützen. Unverhältnismäßig wäre es etwa, das Qualmen im Freien zu verbieten (BAG 1 AZR 499/98). Ein Recht auf einen Raucherraum gibt es aber nicht, Unterstände im Freien reichen aus. Das entschied das Bundesarbeitsgericht im Fall eines Mannes, der sich gegen einen “zoo-ähnlichen” Raucherstand wehren wollte.

    Gruß und alles Gute fürs neue Jahr

    Antworten
  • 11. cohen  |  Januar 1, 2008 at 9:48

    slasher dein kommentar kann noch so überspitzt und sarkastisch sein, der vergleich hinkt gewaltig.

    dass das rauchen von zigaretten schädlich, potenziell tödlich, krebserregend für dich und umstehende ist und was weiss ich noch alles möchte ich jetzt einfach so mal als killerargument in den raumstellen. ( = rauchen ist schlecht. punkt. ist so.)

    wenn du rauchst tust du das freiwillig und setzt dich auf grund deiner eigener entscheidung einer nicht geringen gefahr aus. (hört sich an wie nen satz von der zigarettenpackung, is aber so, echt.)

    weswegen willst du mich also nun – der “böse nichtraucher” – diskriminieren? dass ich einfach gesünder lebe? das ich einfach irgendwo meinen kaffee saufen will ohne eingequalmt zu werden? das ich die doch vorhandene chance das ich irgendwann an lungenkrebs eingehe gering halten will?

    ich, für meinen teil, kritisiere euch (du nennst es “diskriminieren”), dass ihr für viel geld euch etwas reinzuzieht was euch eventuell umbringen wird und eure umgebung belästigt und gefährdet.

    (wenn ihr alle nur in eurer wohnung/haus/etc rauchen würdet, hätte ich persönlich gar kein problem damit.)

    alles was du tust ist, finde ich,nörgeln das eine ungesunde lebensangewohneit öffentlich kritisiert und verboten wird.

    P.S.: wenn ich irgendwo zu heftig rüberkomme, bitte nix denken dabei, ich will das eigentlich sachlich halten und nur meine beweggründe und schlussfolgerungen darlegen.

    Antworten
  • 12. slasher006  |  Januar 1, 2008 at 11:42

    Lieber Cohoen

    Ich will dir auch nicht widersprechen. Klar tu ich es freiwillig und ja, schädlich ist es auch. Ob du nun dadurch gesünder lebst, weil du nicht rauchst, kann ich nicht wissen. Aber man sollte doch einen Kompromiss finden können ohne gleich die Politik bemühen zu müssen, die dann Verbote erteilt. Auf Flughäfen klappts funktioniert es ja auch. Wenn ich z.B nach Dresden fahre komme ich an einer hell erleuchteten Reklame vorbei. Die enthält den Spruch “Nichtraucher schmecken beim küssen besser”. Frag mal 10 Raucher was sie davon halten. Es fühlt sich an als wäre man eines Verbrechens schuldig. Ich habe im Übrigen Freunde die Rauchen und ihre Freundinnen nicht. Und die küssen sich trotzdem und sind glücklich.

    Es ist ja auch so das der Staat aus Tabakwaren Steuern ein nimmt. (Tabak und Mehrwertsteuer) Und das ist nicht gerade wenig. Eine Zwickmühle. Einerseits kassiert der Staat, andererseits propagiert er das es “schlecht” ist. (Sprüche auf Zig.packungen oder Wandtafeln) Was macht man da? Man verbietet nicht das Rauchen selbst, sondern erteilt nur ein Verbot in Kneipen, Öffentlichen Gebäuden etc. Es ist ein nicht genügend ausgearbeiteter Schnellschuss.

    Es verhält sich meiner Beobachtung nach auch eher wie mit Computerspielen. Diskriminierung ist nun mal ein hartes Wort. Killerspiele auch. Die Medien tun ihren Teil dazu. Ich könnte nun sagen ich werde nicht diskriminiert sondern nur gegängelt. Klingt ja schon nicht mehr ganz so böse. Und Killerspiele spiele ich auch nicht sondern Spiele mit ohne Jugendfreigabe. Ich empfinde es aber als falsch, die Sache mit abgeschwächten Worten zu beschreiben. Also, warum das Kind nicht beim Namen nennen. Auch kann man ja mal nachsehen was das Wort Diskriminierung bedeutet. Die Wikipedia gibt Auskunft. Raucher/ Nichtraucher werden da auch erwähnt. Denn was du kritisieren nennst ist was es ist. Diskriminierung.

    Aber Nichtraucher schreien immer gleich das sie sofort an Lungenkrebs sterben nur weil einer neben ihnen eine Kippe anbrennt. (Hab ich selbst mehrfach erlebt) Aber es hat mich noch nie jemand höflich gefragt ob ich mir denn die Kippe die ich mir gerade angebrannt habe wieder ausmachen würde weil derjenige es vielleicht nicht verträgt wenn er neben mir am Tisch sitzt. Das wäre mal was neues. (Und JA ich würde sie ausmachen)

    Ich war vor kurzem im Kino und fand alle Raucher vor dem Kino vor, bei Minus -10 Grad. Lustig fand ich das nicht. Es hatte etwas von 2 Klassen Gesellschaft.

    Mein Vergleich mag hart sein. Damit will sich natürlich niemand vergleichen lassen. Seh ich ein. Aber wenn ich rauche habe ich eben auch keinen auf dem Gewissen. Außer mich selbst irgendwann. Und das entscheide ich für mich selbst.

    Antworten
  • 13. slasher006  |  Januar 1, 2008 at 11:57

    Und nörgeln kann jeder. Aber das Problem offen diskutieren und auch nach einem Konsens zu suchen kann nicht jeder. Ich bin sehr an der Meinung der Nichtrauchenden Gegenseite interessiert. Kann ja auch sein ich liege mit meinen Ansichten und Erfahrungen total falsch.

    Antworten
  • 14. torschtl  |  Januar 2, 2008 at 8:39

    Ich sags Euch jetzt ganz ehrlich wies is. Ich bin jetzt 20 und rauche seit ca. 5 Jahren. Ich rauche echt gern z.B. im Sommer am See oder am Christkindlmarkt zum Glühwein dazu, aber erst an Silvester wieder hab ichs gesehn und gemerkt. Wenn in der Disco geraucht wird und man dazu was trinkt, eh schon nah an der “mir is schlecht”-Grenze steht und dann noch den ganzen Passivrauch inspiriert, das ist echt ekelhaft und wenn das sogar schon ich als Raucher sage, dann ist es wohl nicht ganz aus der Luft gegriffen.

    Aber irgendwie findet sich immer eine Möglichkeit und eine gute Belüftung wäre schonmal der erste Schritt in die richtige Richtung.

    Die Bundesregierung ist auf jeden Fall scheinheilig. Sie hat auf der einen Seite die Einnahmen durch die Tabaksteuer und die Entlastung der Rentenkasse durch die Raucher und auf der anderen Seite die Kosten für die Krankenkassen, die wohl über den Einnahmen durch die Raucher stehen. Wenn sie ihre Mitbürger(innen) wirklich schützen will, dann müsste sie das Rauchen gänzlich verbieten, was natürlich eine Utopie darstellt…

    Antworten
  • 15. slasher006  |  Januar 2, 2008 at 10:36

    Ein wahres Wort.

    Antworten
  • 16. cohen  |  Januar 2, 2008 at 8:15

    Okay dann auf in die 2. Runde

    >>Die enthält den Spruch “Nichtraucher schmecken beim küssen besser”. Frag mal 10 Raucher was sie davon halten. Es fühlt sich an als wäre man eines Verbrechens schuldig.<>Es ist ja auch so das der Staat aus Tabakwaren Steuern ein nimmt. (Tabak und Mehrwertsteuer) <>andererseits propagiert er das es “schlecht” ist.<>Es verhält sich meiner Beobachtung nach auch eher wie mit Computerspielen. Diskriminierung ist nun mal ein hartes Wort…<>Aber es hat mich noch nie jemand höflich gefragt ob ich mir denn die Kippe die ich mir gerade angebrannt habe wieder ausmachen würde weil derjenige es vielleicht nicht verträgt wenn er neben mir am Tisch sitzt. <>Ich war vor kurzem im Kino und fand alle Raucher vor dem Kino vor, bei Minus -10 Grad. Lustig fand ich das nicht. Es hatte etwas von 2 Klassen Gesellschaft.<>Mein Vergleich mag hart sein. Damit will sich natürlich niemand vergleichen lassen. Seh ich ein. Aber wenn ich rauche habe ich eben auch keinen auf dem Gewissen. Außer mich selbst irgendwann. Und das entscheide ich für mich selbst.<<

    als jemand der im medizinischen sektor arbeitet folgendes: http://de.wikipedia.org/wiki/Passivrauchen

    zusammenfassend:

    – Diskriminierung (von lat.: discriminare = trennen, unterscheiden) bedeutet in der Soziologie eine Ungleichbehandlung von Individuen oder Gruppen ohne Wertung, ob es sich dabei um eine „positive“, d.h. gerechtfertigte, oder um eine „negative“, d.h, ungerechtfertigte Diskriminierung handelt. –

    nach meiner auffassung gibts einen unterschied wie man sich jetzt diskriminierung vorstellen sollte. (die wikipedia kennt diesen unterschied in gewisser weise auch)

    wenn ich jetzt (beispiel) ein moslem bin, einschlägiger genetischer herkunft bin und mit meinem rucksack in der ubahn stehe, denken sich die mitfahrenden unter umständen nicht recht schöne sachen, diskriminierende gedanken.

    auschlaggebend ist das was mich genetisch ausmacht, von daher ist das für mich eindeutig diskriminierend – abgesehen davon tue ich und mein rucksack den mitfahrern nichts.

    wenn ich jetzt mit nem brennenden sargnagel in der ubahn stehe, damit höchstwahrscheinlich dem rest, nämlich der mehrheit auf den geist gehe. dann mach ich damit etwas was niemanden so wirklich hilft. du hast vllt ein gutes gefühl dabei, auf der kehrseite kostet es geld, ist für dich schädlich, erwiessenermassen für die anderen auch, und stört.

    ok der vergleich hinkt, vllt will der genetisch entsprechende moslem tatsächlich die ubahn sprengen, eine sache die eine zigarette nie könnte :D

    allerdings:

    wenn die mehrheit jetzt etwas unterbinden will, was wenige (relativ) machen, was ihr nicht gefällt ist das jetzt diskriminierung, andererseits hat es auch eine gewisse demokratische mechanik.

    denn im gegensatz zu den killerspielen sind die fakten beim rauchen weitestgehend klar, von daher kommen wir zur bewertung der diskriminierung:

    – Innerhalb der Soziologie unterscheidet man zwischen „negativer“ und „positiver“ Diskriminierung. Bei der negativen Diskriminierung handelt es sich um eine Ungleichbehandlung „ohne einen rechtfertigenden sachlichen Grund“[1] erfolgt. Gibt es einen sachlichen Grund für die Ungleichbehandlung, spricht man von positiver Diskriminierung. –

    Zumindest der rechtfertigende sachliche Grund ist beim Rauchen etabliert, allerdings ist es in der wirklichen Welt jetzt nicht so freundlich vorgekaut und klar und “idealistisch” (einseitig?) hingestellt wie ich das jetzt in meiner kleinen klitzerwelt aufgebaut habe.

    ich will das jetzt nicht unbedingt gut heißen was getan wird, und insbesondere die regierung dreht sich wie sonst keiner mit dem wind, aber folgender gedanke:
    wenn wir jetzt eine volksabstimmung machen, so: “generelles rauchverbot und illegalisierung von tabak” was würdet ihr raucher dazu sagen?

    Antworten
  • 17. cohen  |  Januar 2, 2008 at 8:19

    ok das wird jetzt zu lang und kommt definitiv vom thema des blogs ab :D

    Antworten
  • 18. torschtl  |  Januar 2, 2008 at 9:03

    wie gesagt … utopie… ^^

    aber wenn die kippe am bahnsteig aus ist, sit die gefahr vorbei…und bei rucksack da musste noch die 4 stationen bis du aussteigst um dein leben fürchten ;)

    Antworten
  • 19. slasher006  |  Januar 3, 2008 at 1:05

    Bei einer Volksabstimmung würden wir Raucher wohl verlieren, da nur ca. 23 Prozent der Deutschen Raucher sind.
    Ich könnte mit einem Raum in meinem Stammkino leben wo ich rauchen kann. (Hermetisch abgeriegelt und mit guter Belüftung:-) Es wäre ein Kompromiss und nicht -10 grad kalt.

    Antworten
  • 20. Anonym  |  Januar 12, 2008 at 12:29

    In der Theorie klappt alles immer so schön. Aber sehen wir die Sache mal so: Erst ab Juli wird Rauchen in Gaststätten überhaupt geahndet(der Betreiber, nicht der Raucher). Wenn es schon so anfängt sollte klar sein: Das wird nix.

    Antworten

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