Es kann so schnell gehen…
Juli 12, 2008
Was mir immer wieder in den Sinn kommt ist die Frage, bis zu welchem Punkt ich leben möchte und wann diese Schwelle überschritten ist…
Klar, wenn man so völlig gesund ist dann überlegt man sich, ob man ein Leben im Rollstuhl überhaupt noch für lebenswert erachten würde. Konnte ich mir früher nie vorstellen. Mittlerweile hab ich eher so die Einstellung “Hätt schlimmer kommen können”. Natürlich wär das super scheiße, aber ein Grund zum Sterben ist das in meinen Augen noch nicht.
Wann ist es aber genug? Nach meinem Intensivpraktikum hab ich das definitiv für mich festmachen können:
Sobald das Hirn am Arsch ist… ist es genug. Sei es durch eine altersbedingte (schwere) Demenz oder durch eine – wie wir ja so gern sagen – fetzen Hypoxie aufgrund von was auch immer… wenn das Hirn den Dienst einstellt, sollte es der physische Teil des Körpers auch. Ist zumindest meine Meinung.
Ich persönlich will nicht in irgendeinem Heim landen, wo ich dann täglich meinen Brei über die Magensonde bekomm und von der dicken Schwester Ulla (Name frei erfunden) von links nach rechts gerollt und gewickelt werde. Kann ich mir Schöneres vorstellen.
Wenn der Wille mal groß genug ist, dann werd ich auch die Sache mit dem Rauchen anpacken, um dem Krebs ein Schnippchen zu schlagen… wobei ich ja eigentlich mehr der Meinung bin “Wenn`s di hat, dann hat`s di” – auf hochdeutsch: Schicksal und vorbestimmt!
Sollte es mich mal plötzlich und unerwartet aus dem Leben reißen, dann hoffentlich schmerzlos. Und sollte ich dann doch überleben… dann will ich zumindest wieder zu 99% gesund werden… sonst ist ja scheiße :D
Aber samma froh, dassma gsund san!
Hauts eine!
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