Archive for Dezember 2008

Frohe Weihnachten

72,525 Besucher haben seit Beginn dieses Blogs den Weg hierhin gefunden. Eine beachtliche Zahl. Oft habe ich mir überlegt, ob ich nicht auf einen eigenen Webspace umziehe und Werbung einbinde. Wäre sicherlich ein kleines Zubrot gewesen, aber im Endeffekt habe ich mir dann gedacht, dass das gesamte Internet eh schon von nervtötenden Popups und Werbung allgemein verseucht ist und ich Euch das ersparen möchte…
Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare, für die Diskussionsanstöße und natürlich für sämtliche objektive Kritik. Auch im neuen Jahr werdet Ihr vom Exdreckszivi wieder zu hören bekommen, auch wenn es im erste Quartal aufgrund der anstehenden Uniprüfungen wohl sehr sehr ruhig sein wird – ich komme auf jeden Fall wieder.

Ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2009. Trinkt in Maßen und bewahrt die Kollegen zumindest vorm Putzen des vor Kotze triefenden Innenraums des RTW ;-)

Ein passendes Video dazu findet ihr hier… (Quelle)

1 comment Dezember 24, 2008

Stöckchen

Bin gerade auf ein Stöckchen gestoßen und stelle es hiermit auch meiner gesamten Blogroll zur Verfügung:

Vorherrschendes Gefühl für 2009? In Anbetracht  von Jan. und Feb. die blanke Angst vor den Prüfungen

2008 zum ersten Mal getan? RTW als 2. Mann gefahren.

2008 nach langer Zeit wieder getan? Nürnberg besucht und dort Party gemacht.

2008 leider gar nicht getan? Eine feste Freundin gefunden… bis auf… na, lassen wir das :)

Wort des Jahres? Noro-Virus… <3

Zugenommen oder abgenommen? abgenommen und jetzt noch untergewichtiger…

Stadt des Jahres? Nenn ich hier aus Datenschutzgründen nicht :)

Alkoholexzesse? Oh ja gerne, wo und wann?

Haare länger oder kürzer? Erst kurz dann wieder länger bis die Tante (Friseurin) sich mal wieder erbarmte

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Kurzsichtiger… Kontaktlinsen machen die Augen völlig kaputt…

Mehr ausgegeben oder weniger? Hm, bedingt durchs Studium deutlich weniger…

Höchste Handyrechnung? Monatlich genau 49,90

Krankenhausbesuche? Notaufnahme, IVO, IVK, OP, Kantine, Normalstation, chirurgische Ambulanz, 2 mal Schockraum, öfter auch Stroke-Units… privat – Gott sei Dank – verschont geblieben.

Verliebt? Najo… irgendwie nich

Most called person? Good, old mom

Die schönste Zeit verbracht mit? Freunden an den Wochenenden

Die meiste Zeit verbracht mit? Mir allein… bin Einzelkind und gern auch mal allein ;-)

Song des Jahres? Puh… zu viele… Um den neusten, besten zu nennen „Spencer & Hill – Housebeat e.p.“

Buch des Jahres? House of god – übrigens das einzige Nichtsachbuch, das ich in der Hand hatte…

TV-Serie des Jahres? Pushing Daisies und Switch Reloaded

Erkenntnis des Jahres? Wenn du kein Mathe magst und kannst, lass die Finger von BWL :D

Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können? Bettpfannen auf der Intensiv ausleeren, Mir selbst die KTW-Tür auf`s Knie haun :( uuuund mein Windows Notebook… n Mac wäre die bessere Wahl gewesen.

Schönstes Ereignis? An Neujahr um 0:45 Uhr daheim mit dem Noro-Virus im Bett gelegen… gibt`s was Schöneres?

2008 war mit einem Wort? nicht überragend, aber auch nicht schlecht…

2 comments Dezember 17, 2008

Weil ich es gerade bei nem Kumpel gelesen hab…

Ich find folgenden Spruch echt lustig:

EIN NOTARZT IST WIE EIN GUMMI……..   MIT IST ES SICHERER ABER OHNE MACHT ES MEHR SPAß

Add comment Dezember 17, 2008

112 europaweit

Laut web.de ist die Notrufnummer „112″ ab heute europaweit in Notfällen erreichbar. Die Nummer gilt sowohl für die Feuerwehr, als auch den Rettungsdienst. Also ich hab ja nach wie vor die Angewohntheit per 19222 über Draht zu kommen… :)

1 comment Dezember 16, 2008

Rettungsdienst – aber wann?

Eine sehr sehr häufige Frage von Angehörigen ist, ob es denn jetzt richtig oder falsch war, den Rettungsdienst/Krankentransport zu rufen. Das muss man natürlich für jeden Fall einzeln betrachten, aber eine gewisse Verallgemeinerung ist schon möglich:

Indikationen für den Rettungsdienst können folgende Vorfälle sein:

- Alles, was plötzlich auftritt, ist in der Regel gefährlicher einzustufen, als Sache, die sich langsam verschlimmern. Plötzliche Schmerzzustände im Bereich von Kopf, Brust, Bauch, Rücken oder in den Beinen haben alle eine Ursache, die abgeklärt werden sollte.

- Unfälle: Gerade aus versicherungstechnischer Sicht ist es ratsam beim kleinsten Verdacht auf eine Verletzung die Sache zumindest ambulant abklären zu lassen. Oft kommt es vor, dass man durch den (wenn auch noch so kleinen) Schock denkt, dass einem nichts fehlen würde und merkt dann erst ein paar Stunden später daheim, dass da etwas nicht stimmt.

- Offensichtliche Notfälle: Dazu zählen z. B. Atemnot, Bruch einer Extremität (da kann man abwägen, ob man den Ehemann mit dem gebrochenen Unterarm wenn es von den Schmerzen her geht nicht vielleicht doch schnell selbst ins Krankenhaus fährt, wenn eines in der Nähe ist), stark blutende Wunden (Kopfplatzwunde o. Ä., die man vielleicht nicht selber in Griff bekommt), Bewusstlostigkeit einer Person egal ob mit oder ohne Fremdeinwirkung (immer eine Notarztindikation!)… gibt noch so einiges, was in diese Kategorie fällt…

- Zivilcourage: Eine hilflose Person im Park wäre da das Paradebeispiel dafür. Bevor man nichts macht, ruft man hier die Rettungsleitstelle an und bittet um Hilfe. Die ganze Aktion kostet mich als Helfer maximal 10 Minuten und kann den Betroffenen vor vielen Konsequenzen schützen.

- Keine Möglichkeit für den Transport: Wenn die Oma zur Untersuchung zum Arzt muss, aber auf den Beinen nicht mehr allzu fit ist, eine Erdgeschosswohnung bereits beantragt ist (;-)), sie aber zur Zeit noch im 3. OG wohnhaft ist, dann – ja auch dann – helfen wir gerne. Der RD verfügt über die technischen Möglichkeiten, um Menschen relativ einfach mit ein Bißchen Muskelarbeit die Treppen hinunter zu befördern.

Das waren jetzt nur ein paar Auszüge, wann es nötig sein kann, den Rettungsdienst zur Hilfe zu rufen, natürlich gibt es aber auch Szenarien, wo definitiv (ums mal wieder zu pauschalisieren) KEIN Rettungsdienst erforderlich ist:

- Sie sind Mitte 30, körperlich fit wie ein Turnschuh (die Lunge stöhnt ein bißchen wegen der ganzen Zigaretten, aber sonst geht`s gut) und ihr Hausarzt hat vor 3 Wochen einen kleinen Bandscheibenvorfall festgestellt. Beim Treppensteigen zieht es leicht im Rücken, was aber durch Ibuprofen relativ erträglich geworden ist. Ihre Hausärztin hat Ihnen Physiotherapie in den kommenden Wochen in Aussicht gestellt, um die Sache wieder in den Griff zu bekommen. Ein Anruf bei der Rettungsleitstelle gegen 1 Uhr nachts (nach dem Genuß von ein paar Gerstenprodukten) in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist definitiv NICHT das Mittel der Wahl.

- Ihr 8-jähriges Kind klagt seit 3 Monaten über Bauchschmerzen und GERADE HEUTE ist es besonders schlimm. Auf die Frage der mit Sondersignal angefahrenen Sanitäter (Notfalleinsatz: akutes(!?) Abdomen!!), ob es denn aufstehen könnte, antwortet ihr Kind mit „Ja, klar“ und springt aus dem Bett auf, um zusammen mit dem Sanitäter im Aufzug nach unten zum Auto zu fahren. Auch in eben jenes steigt es selber ein und legt sich auf die Trage. Die Mimik lässt auf keinerlei Schmerzen schließen. Die stolzen Eltern winken noch und informieren den wissenhungrigen Sanitäter „Wir fahren dann gleich hinter ihnen her“… für das Kind war natürlich kein Platz im Auto.

Zusammenfassend kann man sagen, dass einmal kurz „Menschenverstand einsetzen“ die Frage, ob der RD erforderlich ist in aller Regel beantwortet. „Wie stark sind die Schmerzen?“, „Ist das Ereignis völlig plötzlich aufgetreten?“, „Schaffe ich es alleine, mit der Situation fertig zu werden?“, „Welche Behandlung würde ich mir in dieser Situation wünschen?“ und (ACHTUNG DAS SOLL EIN SPAß SEIN!!!!) was würde Bender von „112 – Sie retten dein Leben“ jetzt machen?

Um hier aber keine Angst zu schüren, dass ihr ab sofort die Ungunst der Rettungsdienstler auf euch zieht, wenn ihr anruft: Wenn man sich nicht sicher ist, lieber einmal zu oft, als einmal zu wenig anrufen, denn hier geht`s um nichts Geringeres als Menschenleben (ja, auch den Fall gibt`s ab und zu ;-))!!!!

„Gesund bleiben“ wünscht der Exdreckszivi!

4 comments Dezember 16, 2008

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